News
26. März 2008
Bezirksaussprachetagung Numero 2
15. März 2008
25. Februar 2008
Kollegstufe versus Mittelstufe – Ein Heimspiel
20. Februar 2008
Fußballsaison: Kollegstufe vs. Schulmannschaft
19. Februar 2008
RAT – zweite Regionale Aussprache Tagung
Bezirksaussprachetagung Numero 2
Schon nach dem letzten Mal war mir klar, dies wird ein grausiger Tag. Seit ich an der ersten BAT teilgenommen habe kann ich mir endlich etwas unter den Begriffen Bezirksschülersprecher, Landesschülersprecher, Landesschülerversammlung und Landesschülerkonferenz vorstellen. Ich weiß jetzt, dass ein solcher „Bezi“ absolut nichts können muss, nein er muss nicht einmal, wie die Leute aus der Politik, lustig sein oder Macht haben, nein, er braucht absolut nichts, keine Erfahrung, keine Ausstrahlung, kein Garnix. Bezi Number one, Aaron, erzählte uns nach einer Stunde Kennenlernspiele erstmal von der Landesschülerkonferenz, an der er als Delegierter teilnahm. Nachdem er uns erzählt hatte, dass das Essen gut war, die Stühle bequem und im Tagungsraum, dem sogenannten Kaminzimmer, kein Kamin steht, was er für total absurd hält, nahm ich mir die Freiheit ihm dann doch eine kleine Frage zu stellen. Und ja, kein anderer der fast 80 versammelten Schülersprecher von ganz Oberbayern West hob seinen Finger, okay einer, der wollte aber nur wissen wie das Gefühl ist nun Bezi zu sein!!!. Der kleine Sascha, Bezi Number two rief mich auf, dann war es soweit, ich konnte endlich fragen was Sache sei: „Aaron, eines gibt es, das würde mich nun doch interessieren. Ihr habt da an den beiden Tagen nicht anderes gemacht als einen LSS gewählt und im Kaminzimmer ohne Kamin gesessen?“. Nach kurzem überlegen wurde er rot, es kam mir fast so vor als würde der Herr Bezi selbst nicht mehr wissen was er da gemacht hat. Kurz darauf schaltete sich Herr Burger, der Fachreferent der Ministerialbeauftragen Frau Dr. Oechslein ein und zog seinen Schützling aus der Schussbahn. Er fing an zu erzählen was dort passierte, und ja das dauerte ziemlich lange. Eigentlich sollte aber mein „Vertreter“ in dieser LSK mir die Frage beantworten und nicht Herr Burger.
Der kleine Sascha wollte nun auch noch über die Arbeit der Bezis referieren. „Wir möchten die Basis stützen und da machen wir jetzt auch einiges“ – dasselbe, das Herr Burger an dem Vormittag schon wiederholt gesagt hat. „Sascha, wenn du sagst ihr macht da einiges, dann kannst du ja auch sicher viel Konkretes davon erzählen oder nicht?!“ fragte ich. Die Antwort bekam ich wiederrum von Herrn Burger.
Weiter ging es mit „Schüler helfen Leben“, einer Organisation die sich um Kinder in Süd-Ost-Europa kümmert, vor allem im Kosovo und Albanien. Zwei Jungs die ein soziales Jahr bei der Organisation machen erzählten uns davon und zeigten zwei Filme. Im Kern ging es darum den „Sozialen Tag“, einen Tag an dem Schulen ihren Schülern die Wahl geben zu Arbeiten und den Erlös der Organisation zu spenden oder in die Schule zu gehen. Damit verdient die Organisation zwei Millionen im Jahr und investiert sie in ihre Hilfsarbeit. War in meinen Augen sehr interessant und ich überlege mir es an unserer Schule einmal groß anzusprechen.
Wäre ich nicht dadurch gezwungen, dass unser Gymnasium dort vertreten sein soll (es macht ja sonst schlechten Eindruck) wäre ich sicherlich nicht hingefahren. Meine negative Meinung über das SMV-Land hat sich bestärkt und ich finde es schade, dass durch diese Leute der Ruf der Schülersprecher, also auch meiner, leidet. Nach zweieinhalb Stunden, um 12 musste ich gottseidank gehen da wir Schülerzeitungssitzung hatten. Die Veranstaltung geht bis 20Uhr und Morgen bis 15Uhr.
Alexander-Derek Rein
Am Sonntag wurden wir, die schon sechzehnjährigen unserer Schule, Teil etwas großem. Wir wurden Teil der Feier in den Optimolwerken, die als erste Abiparty unserer Schule überhaupt dem Ruf einer professionellen Feier gerecht wurde, einziges Manko – die Musik.
Ich war in einer Gruppe von etwa 15 Leuten, 16 – 20 Jahre alt, unterwegs. Nach der großen Ungewissheit darüber, ob die S-Bahn nun fährt oder nicht, am Mittag hatte der Sturm einen Regenschirm auf deren Stromleitungen geweht und diese auf magische Art und Weise außer Kraft gesetzt, sehr erleichtert als wir uns in die, wären sie nicht so verdreckt, blauen Sitze dieser geliebten S-Bahn fallen lassen konnten. Über unser Ziel waren wir uns nur zu 90% sicher, fast alle kannten die Optimolwerke, aber keiner kannte die exakte Lage der Alabamahalle.
Nachdem uns unser Harndrang und das Anstehen vorm Pissoir im kleinen Burger King am Ostbahnhof etwa eine Viertelstunde gekostet hatten, konnte uns nichts mehr vor dem Eintritt in die Halle abhalten – dachten wir. Ein paar hatten nämlich die Ausweiskopien ihrer Eltern vergessen und so waren ihre U-18 (Ü-16) Formulare schnell wertlos, was dann aber doch durch die Diskussionskunst und Ausgehweisheiten anderer ausgeglichen werden konnte. Innen war es total wider Erwarten, man fühlte sich nicht eingeengt, sondern hatte Platz, günstigen Alkohol, viele Bekannte sowie Freunde und den ein oder anderen Lehrer, also alle Voraussetzungen für eine gelungene Party. Nur die Musik war – trotz des „professionellen“ DJs, für die Katz.
Insgesamt muss man der Organisationstruppe für dieses Event viel Respekt zollen, besonders die Größe und S-Bahnnähe des Veranstaltungsortes haben mich sehr positiv überrascht, nur die Musik hat war miserabel, aber den DJ kann man ja tauschen.
Kollegstufe versus Mittelstufe – Ein Heimspiel
Leicht verstimmt hat die Mannschaft der Mittelstufe unter Teamchef Alexander Schäfer den Platz betreten, erst am heutigen Morgen haben die Spieler erfahren können ob das Spiel stattfindet oder nicht. Unruhige und unaufmerksame Minuten des Chemieunterrichts bei Frau Bühler waren die Folge bis in der zweiten Pause endlich die gute Nachricht überbracht wurde: Es wird stattfinden.
Ähnlich sah es auf Seiten der Kollegstufe aus, um 8:10Uhr, als wirklich alle ihre Klassenzimmer betreten hatten fing es sofort an. Im Englisch Grundkurs drehte sich alles um dies eine Thema, wird das Spiel stattfinden, welche Trikotfarbe ziehen wir an, um wie viel Uhr ist es soweit. Die Lehrerin Frau Bußjäger kommentierte das Vorgehen später mit den Worten „die Jungs führten sich auf als gäbe es für sie nix anderes in auf der Welt“.
Kaum 15:00Uhr die nächste Überraschung, die Mittelstufe ist mit nur 12 Mann vertreten, wo bleiben die zwei anderen, können sie es vergessen haben?! Sind sie noch beim Mittagessen?! Auf dem Schulweg verunglückt?! All diese Fragen kursierten in der Mannschaft und waren bis Ende des Spiels noch nicht geklärt.
Nach Anpfiff dauerte es nicht lange und die Mittelstufe schoss ein Tor. Noch in der ersten Halbzeit folgte ein Zweites, was auch eine Wende im Spiel der Kollegstufe mit sich brachte.
Halbzeit, die Spieler gehen zu ihren Fans und lassen sich feiern.
Wie neu geboren steht die Mannschaft des Kollegs auf dem Platz und nagt am Selbstbewusstsein der Mittelstufe. Super Schüsse werden nur noch vom überragenden Keeper Felix Malige aufgehalten.
Am Ende sollte es trotzdem wieder nur ein Unentschieden sein.
2:2 – Ein Heimspiel.
Alexander-Derek Rein
Fußballsaison startet – Kollegstufe versus Schulmannschaft
Wer das 3:3 letztes Jahr erlebt hat wird sich dieses Spiel auf keinen Fall entgehen lassen. Am Montag, den 25. Februar 2008 auf dem Sportplatz. Der Kern des Schulteams ist zwar momentan im Ausland aber die Neuaufstellung verspricht ein, auch im Winter, heißes Spiel.
Hoher Lupfer zum 3:1 von Philipp Malige kurz vor der Halbzeitpause, wer kann sich daran nicht mehr erinnern?! So kann zwar keiner der neu ins Team gerückten Spieler mit dem Ball umgehen, so ernst, kühl, schnell und bedacht zur selben Zeit ist seit dem Abgang des Malige einfach keiner mehr. Der frühere Assistenztrainer und heutige Trainer Alexander Schäfer aus der 10c übernimmt jetzt die Führung am Steuer. Er setzt auf konservative und leistungsorientierte Übungen, ob er damit Recht hat wird sich zeigen. Bei der Kollegstufe hat sich naturgemäß aber noch mehr geändert, Spieler wie Volkert oder Fonting sind mittlerweile in der Schweiz zum Arbeiten und doch bleibt ein gewisses Risiko in Anbetracht der neuen Männer in der Verteidigung. Allen voran Adrian Huber, nach 12 Jahren TSV Solln und als Naturtalent ist er die größte Sorge im Sturm der Schulmannschaft. Auf dem Blatt geht es zwar um nichts, doch in Wirklichkeit steckt, wie immer, einiges dahinter, „denn auch wir sind stark, wir haben zwar nicht eure Kraft, aber wir haben Geist. Der wird meist nur aktiv wenn es um unseren Ruf geht, wie am Montag“. Auf die Frage hin ob ihr Gegner mit Stollenschuhen antreten wird, antwortet Alexander Schäfer „man braucht keinen Erdkundeunterricht um zu wissen wie der Wind bläst, die werden alles in ihrer Macht stehende tun um zu gewinnen.“
Die beiden Mannschaften werden am Montag alles geben, in Anbetracht der nah zurückliegenden Winterpause sind alle Spieler körperlich sehr fit, ein Unentschieden schließen beide klar aus, zur not auch mit Stollen.
Alexander-Derek Rein
RAT – zweite Regionale Aussprache Tagung – Internetseite nun online.
Auf der heutigen RAT in unserer Schule standen folgende Themen zur Diskussion: Projekt FIlesharing, Fußballiga, Volleyballturnier und Schülerzeitung. Die Konzepte der Regionalsprecher lösen positive Gefühle bei ihren Schülersprecherkollegen aus.
Eines ist nun endlich sicher – die Fußballliga wird kommen. Die Teilnehmenden Schulen stehen nun auch fest, zwar wird die angestrebte Zahl von vier Schulen nun um eine getoppt, ein größeres Problem stellt dies für unsere Regionalgruppensprecher aber nicht dar.
Angereist kamen aufgrund von Problemen beim Versenden der Einladungen nur wenige Schulen, außer dem Gymnasium Pullach, dem Günther-Stöhr, Montessori Gymnasium Biberkor und dem Ickinger hat scheinbar niemand die Einladung bekommen. Die Organisationskultur der wollen die beiden nun auch total umkrempeln, diskutiert werden kann nun auch ohne die aufwendige RAT, der neue Blog auf der Internetpräsenz www.myweb4free.de soll dafür als Plattform dienen, „dies gibt uns erstmals die Möglichkeit völlig neu zu denken, Kommunikation hat oberste Priorität bei solchen Komplexitäten“, so Regionalsprecher Marc Straubinger. „Außerdem können nun endlich auch nicht-Schülersprecher ihre Ideen in die Arbeit ihrer SMVen einbringen“ freute sich ein solcher vom Gymnasium Biberkor.
Am Projekt Filesharing soll nun gemeinsam intensiv gearbeitet werden. Zeiten, in denen jedes Jahr aufs neue etliche Programme zu verschiedensten Themen angefertigt und dann weggeschmissen wurden sind für die Regionalgruppe-Süd vorbei. Projekte und Dossiers wie zu den Mentoren und Tutoren sowie Parties und Aktionen werden ab sofort auf den Server der Seite geladen und zentral gespeichert.
Die zweite Schülersprecherin des Pullachers, Larissa Becka feilte zusammen mit dem Schülersprecher des Montessori Gymnasiums Biberkor, Max Veitl, an einem Konzept zu einem Volleyballturnier am Ende des Schuljahres. Ab sofort soll Schulen in der RegioGruppe die keine Schülerzeitung haben geholfen werden eine zu machen. Charmant aber zugleich kritisch auf das Engagement der einzelnen Schülersprecher gesehen verabschiedete man sich und bleibt gespannt auf das Weitere.
Alexander-Derek Rein
25. März 2008
22. März 2008
19. März 2008
Free Tibet- Was in Lhasa passiert
10. März 2008
Modewochen: Männliches Schönheitsbild
08. Februar 2008
DFB-Elf siegt glücklich mit 3:0 in Wien
Kommunalwahlen in Frankreich – Wieso Sarkozy so stark verlor – von Nicholas Gassier
(ins deutsche Übersetzt von der Redaktion)
Die letzten Resultate der Kommunalwahlen sind definitiv ein Misserfolg für Sarkozys UMP. Aber repräsentieren sie wirklich die politische Situation Frankreichs oder sind sie bloß Symbol der öffentlichen Enttäuschung über Sarkozy?
Die letzte These scheint am plausibelsten. Logischerweise konnte Sarko das Problem der Kaufkraft vorher nicht gut geregelt bekommen, er hat es schließlich schwer die Rohöl- und Nahrungsmittelpreise zu bestimmen. Jedoch sinkt seither sein Beliebtheitsgrad ohne vorher erhöht worden zu sein. Der etwas zu präsidentielle Stil des einstigen Bürgermeisters von Neuilly hat gleichermaßen wenig zur Steigerung seiner Beliebtheit beigetragen.
Seine mehr oder weniger ungewollt öffentlich gewordenen Turteltäubeleien mit Carla Bruni, seine heißblütigen Erklärungen, wie die Ingrid Béatncourt so an die Front zurückzuholen als müsste er, seine Art die Ray Ban Aviator wie ein Filmstar zu tragen und seine Dauerpräsenz in den Medien haben ein negatives Bild von ihm erschaffen. Selbst die Deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat der Französischen Presse gegenüber schon inoffiziell ihre Unzufriedenheit darüber, dass Sarkozy sie im Meeting duzt und danach mit ihr die „Bise“ macht geäußert. Der beste Beweis für die Unzufriedenheit des Französischen Volks gegenüber dem Präsidenten ist zweifelsfrei die Popularität des Premier Ministers Francois Fillon. Dieser ist nämlich auch aus Sarkozys politischen Lager, aber um einiges beliebter.
Man kann getrost sagen, dass die letzten Resultate der Kommunalwahlen ein Abstrafung der Bevölkerung gegenüber der Person des Präsidenten und nicht gegenüber seiner Politik sind.
Les Municipales - Nicholas Gassier
Les derniers résultats des éléctions municipales et cantonales sont indéniablement un échec pour l'UMP. Mais sont ils réellement représentatifs de la situation politique française, ou tout simplement le symbole de la décéption de l'opinion publique en Sarkozy?
La dernière hypothèse semble la plus justifiée. En effet le problème urgent du pouvoir d'achat n'ayant pas été réglé avec succès par notre Président, dont la tâche fut, il est vrai, rendue plus difficile par l'inflation pétrolière et des aliments de base, sa popularité s'en est ressentie sans pour autant affecter celle de son parti. Le style trop peu présidentiel de l'ex-maire de Neuilly a également contribué à sa dépopularisation. Ainsi, ses frasques amoureuses avec Carla Bruni rendues trop volontairement publiques, ses déclarations fougueuses comme celle d'aller récupérer Ingrid Bétancourt à la frontière s'il le fallait, son port de lunnettes Ray Ban Aviator comme une star de cinéma, et son omniprésence dans les médias ont fait jaser. Même la chancelière de l'Allemagne Angela Merkel a fait savoir son mécontentement à la presse française, soulignant l'attitude trop peu officielle qu'avait adopté M. Sarkozy à son égard lors d'un meeting, la tutoyant et lui faisant la bise. La preuve la plus éloquente de ce mécontentement de la population française en notre Président est sans doute la popularité croissante de notre Premier Ministre, M François Fillon. En effet, celui-ci représente le parti de Sarkozy mais demeure populaire. On peut donc affirmer que les récents résultats des éléctions municipales françaises sont une sanction de la population contre la personne de notre Président, et non pas sa politique.
„Wie du mir so ich dir“ – Die Olympischen Spiele waren häufig ein politisches Spielzeug, China hat davon am häufigsten Gebrauch gemacht.
Da stellt sich ein weiteres Mal die Frage ob die Spiele in Peking boykottiert werden sollten oder nicht. Die Frage die damit einher gehen sollte lautet wie folgt: Sollte man den Sport als politisches Druckmittel benutzen?
Meiner Meinung nach nein, doch die BRD hat dies unter Helmut Schmidt schon mal getan. Er argumentierte seine Entscheidung damit, dass die Gefahr eines dritten Weltkriegs sonst zu groß gewesen wäre (es handelt sich um Spiele während des kalten Krieges).
Die Chinesen haben einst aus politischen Gründen versucht die Olympischen Spiele ein für alle Mal zu beenden, indem sie ein Konkurrenzevent starteten, dieses fand aber nur ein einziges Mal statt.
Free Tibet – Was in Lhasa passiert, bleibt in Lhasa, denken zumindest die Chinesen.
Auch der letzte ausländische Reporter wurde aus Lhasa verwiesen, eskortiert von der Chinesischen Armee. Was dieser Tage in Tibet passiert ist ein weiteres Symbol der in China nicht vorhandenen Pressefreiheit. Auf dieselbe Art und Weise wie das ebenfalls kommunistische Nordkorea versucht Peking mit allen Mitteln seine Vorgehensweisen vor dem Ausland zu verbergen.
Nordkorea hatte im vergangenen Jahr mit gewaltigen Überschwemmungen zu kämpfen, die den Bauern die Ernte und dem Volk die Nahrung entzog. Die mit der Katastrophe einhergehenden hygienischen Gefahren nahm der Diktator Kim Jong Il lieber in Kauf, als internationale Organisationen wie das Rote Kreuz ins Land zu lassen, da diese ja in ihrer Heimat von den katastrophalen Zuständen in Nordkorea erzählen könnten.
Er hatte nur leider nicht damit gerechnet, dass genau diese Staaten über Satelliten sowie Wetterberichte verfügen und somit die Katastrophe herannahen und sich dann ausbreiten sehen können.
Auch wenn diese Satellitentechnik in Lhasa nur schwer einzusetzen ist, gibt es Kameras und Datenübertragung. So konnten Berichte über die Gräueltaten in Lhasa auch trotz der totalen Einzäunung Tibets an die Außenwelt gelangen.
Modewochen: Männliches Schönheitsbild in einer beunruhigenden Entwicklung
Die halbe Welt betrachtet die weiblichen Laufstegmodels mit kritischen Augen. Die Szene, die schon seit Anbeginn der Zeit von dünnen Menschen dominiert wird, wird noch dünner. Doch niemand betrachtet die Männerwelt, bei den Schauen werden magere, schlaff wirkende Models den stattlich-muskulösen vorgezogen.
Es ist nicht allzu lange her, da haben Fußballer und Bodybuilder die Werbungen der Modeindustrie geziert, alles was maskuline Gesichtskonturen, große Brustmuskeln, stark entwickelten Bizeps und Six-Pack hatte war gefragt. So kann man die Männerzeitschriften des letzten Jahres aufschlagen und wird auf den ersten Seiten „Dolce & Gabbana“ Werbungen mit scharen solcher „Bären“ entdecken.
Wer heute eine GQ aufschlägt wird auf den ersten Seiten „Hugo Bos“ Werbungen mit zerbrechlich schwach wirkenden „Bubies“ sehen, deren Anblick Gewöhnungssache ist.
Doch genau das ist das Problem, gewöhnen wir uns und unsere umschwärmten Frauen sich an diese Bilder so wird es nicht lange dauern bis man bzw. Frau sich einen so aussehenden Partner wünscht.
Die Folgen wären fatal, Mann würde erschwachen und die romantischen Gedanken um den, der die Frau vor Bösem beschützt in der Realität verschwinden.
Außerdem bilden physische Folgen einer erschwachenden Männerwelt eine Gefahr für die betroffenen Volkswirtschaften, der muskelfreie Mann kann schließlich keine Lasten tragen.
Abgesehen davon, dass die Diskussion über zu dünne, weibliche Mannequins überdacht und danach in eine visionäre Theorie gedreht werden muss, was im Kollektiv eine langfristige Verbesserung der weiblichen Figur zur Folge hätte, was aber ein anderes Thema ist, kann die Gesellschaft nur hoffen, dass Mann nicht auf die Vorgaben der Modeindustrie hofft bzw. sieht. In diesem Punkt kann man nur Froh sein, dass Mann normalerweise kaum auf sein Äußeres achtet.
Alexander-Derek Rein
DFB-ELF SIEGT GLÜCKLICH MIT 3:0 IN WIEN
Nach einer erschreckend schwachen ersten Spielhälfte ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit dem 3:0 Sieg doch noch ein guter Start ins EM-Jahr geglückt.
Im Wiener Ernst Happel-Stadion stellten die Tore von Thomas Hitzlsperger (53.), Miroslav Klose (63.) und Mario Gomez (80.) den Spielverlauf auf den Kopf, denn vor 48 500 Zuschauern hätten die Österreicher bis zur deutschen Führung längst alles klar machen müssen.. Sie hatten auf jeden Fall die besseren Torchancen. Ausgerechnet in seinem wohl schwächsten Länderspiel stellte Torhüter Jens Lehmann mit insgesamt 531 Minuten ohne Gegentor einen neuen Rekord auf.
Im Hinblick auf die EM liegt noch viel Arbeit vor Bundestrainer Löw. Während die Österreicher, denen 2007 nur ein Länderspiel-Sieg gegen die Elfenbeinküste gelungen war, mutig und aggressiv spielten, sah man erst in der 2. Hälfte bessere Leistungen der Deutschen. Ein Grund dafür ist auch, dass den Österreichern die „Puste“ ausging. So ein hohes Tempo konnte man nicht bis zum Schluss durchstehen.
Das Comeback von Michael Ballack verlief lange Zeit enttäuschend. Der beim FC Chelsea zuletzt stark spielende Kapitän war in seinem ersten Länderspiel seit mehr als zehn Monaten (2:1 in Tschechien am 24. März 2007) weit von EM-Form entfernt und hatte seine beste Szene in der 63. Minute, als er Klose gekonnt das 2:0 auflegte. Bernd Schneider war nach viermonatiger Verletzungspause die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. Eine Fehlbesetzung war Heiko Westermann auf der für ihn ungewohnten rechten Abwehrseite. Der Schalker lieferte ein unglückliches Debüt und wirkte lange Zeit orientierungslos. Bester deutscher Angreifer war in der ersten Halbzeit Philipp Lahm.
Auch Kevin Kuranyi, der beim letzten deutschen Sieg in Wien am 18. August 2004 alle drei Tore zum 3:1 erzielt hatte, machte seine Sache ordentlich. An WM- Torschützenkönig Miroslav Klose lief das Spiel 63 Minuten lang vorbei, ehe er mit seinem 37. Länderspiel-Tor auf Platz sieben der ewigen DFB-Torjägerliste mit Oliver Bierhoff gleichzog. Lehmann leistete sich haarsträubende Aussetzer, die dank der Aufmerksamkeit des stellungssicheren Per Mertesacker keinen Schaden verursachten.
Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe sich nach einer Standardsituation die erste Chance ergab. Doch Ballack köpfte nach Freistoß von Schneider über das Tor. Danach rückte Lehmann mit 90 Blackout-Sekunden in den Mittelpunkt des Geschehens. Den ersten Fehler bügelte Mertesacker vor Roland Linz aus (22.). Die beiden folgenden Eckbälle verfehlte der deutsche Keeper und ließ Emanuel Pogatetz und Harnik jeweils zum Köpfen kommen. Der Bremer traf dabei die Latte (23.). Sechs Minuten später machte Lehmann seine «Böcke» wenigstens ansatzweise wieder gut, als er in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Christian Fuchs den drohenden Rückstand vereitelte. Nur mit viel Glück kam der dreimalige Europameister beim Außenseiter um das eigentlich fällige 0:1 herum.
«Ich bin schon überrascht, dass die Österreicher so stark gespielt haben. Wenn es 3:0 oder 4:0 steht, könnten sich die Deutschen nicht beschweren», sagte Franz Beckenbauer in der Halbzeit dem Fernsehsender ORF. Dennoch wechselte Löw zunächst keine Spieler aus. Acht Minuten nach Beginn der 2. Halbzeit stellte Hitzlsperger den Spielverlauf auf den Kopf, als er den Ball nach einer zu kurzen Kopfballabwehr aus 20 Metern unhaltbar für Alexander Manninger ins Toreck jagte. Sekunden später sorgte Lehmann erneut für Kopfschütteln, als er einen Schuss abprallen ließ und Linz zum Ausgleich einlud, doch Österreichs «Chancentod» vergab.
Philip Degenfelder